„Mühleninfo“ beendet Sommerpause

In einem Rundschreiben per E-Mail an die Vereinsmitglieder hat Vorsitzender Gerhard Jordan mit Dank für die bisher in diesem Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit die anstehenden Aufgaben für die kommenden Wochen angesprochen und damit sozusagen vereinsintern die Sommerpause für beendet erklärt.

Da ist einmal ein Aufruf von Baruths Bürgermeister Peter Ilk im Baruther Stadtblatt Nr. 07/2013 vom 17. Juli, eine Petition an das Bundesverwaltungsgericht Leipzig (BVG) zu unterstützen, in der dieses zur schnellstmöglichen Entscheidung im seit 1999 anhängigen Verwaltungsgerichtsverfahren Solms./.Bundesrepublik Deutschland angehalten werden soll, (www.stadt-baruth-mark.de)

Zu Grundstücken, die wegen der ungeklärten Rückgabeansprüche des Hauses Solms bisher dem Rechtverkehr entzogen sind, gehören neben zahlreichen Immobilien in Baruth und Umgebung auch die den Förderverein betreffenden Grundstücke und Gebäude der Horstmühle und das alte Forsthaus mit Hoffläche und Nebengebäuden in der Ortmitte von Lynow.

Im Interesse des Vereins und der Bürger Lynows sollten alle Vereinsmitglieder die Aktion der Stadt Baruth unterstützen. Die Unterschriftslisten liegen seit Montag, dem 22. Juli für einen Monat im Bürgerbüro der Stadt Baruth aus.

Als nächstes sind die Vorbereitungen für den „Tag des offenen Denkmals“ zu treffen, der traditionell am zweiten Wochenende im September begangen wird und in diesem Jahr auf den 8. September fällt. Damit jährt sich die Beteiligung an dieser bundesweiten Veranstaltung bereits zum 6. Mal, an dem die Horstmüller am Sonntagnachmittag zu einer Kaffee- und Kuchentafel und der üblichen Fotoausstellung einladen. Leider immer noch nicht, wie schon länger geplant und erhofft, in den zur Wanderhütte ausgebauten Vorgiebel, dafür aber in das kleine Schmuckstück, zu dem das einstige Klohäuschen der ehemaligen Bewohner der Horstmühle auf der Rückseite des Stallgebäudes nach Abriss und Wiederaufbau geworden und das mit Blick in das Naturschutzgebiet „Schöbendorfer Busch“ als Frühstücksplatz ein beliebtes Wanderziel ist.

Aber auch hier wie bei den Außenanlagen ist noch einiges an Eigenleistung zu erbringen bis es sein endgültiges Aussehen hat und den Stallungen des Nebengebäudes, die endlich ausgeräumt und gesäubert werden müssen.

Auch die Sanierung des Wohnhauses und der Wiederaufbau des Vorgiebels am Stall sind noch unerledigte Probleme, die aber mit ehrenamtlicher Arbeit nicht zu stemmen, sondern nur mit öffentlicher Förderung und professionellen Unternehmen zu schaffen sind.

Und die ist solange blockiert, wie es in der Rechtssache Solms noch keine endgültige Entscheidung gibt. Ein wichtiges Thema allerdings brauchte Vorsitzender Jordan in seinem „Mühlen-Info 7/2013″ nicht anzusprechen, denn es war ohne Aufsehen von der neu gewählten Kassenwartin des Vereins, Sandra Hügelow, mit Umsicht und Tatkraft bereits in Angriff genommen worden.

Ab dem 1. Februar dürfen Banken Überweisungen und Lastschriften von Unternehmen und Vereinen nur noch im neuen SEPA-Format bearbeiten. (SEPA = Single Euro Payments Area) SEPA ist ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum für alle EU-Staaten (und die Schweiz), in dem alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden.

Dazu müssen alle Vereine in ihrer Finanzverwaltung den Einzug ihrer Mitgliedsbeiträge auf das neue Verfahren umstellen, was bei den Horstmüllern und Schlepperfreunden in Kürze geschehen wird.

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